Das Frühlingsäquinoktium
Das Frühlingsäquinoktium
29. März 2019 Wissenswertes 0 Bemerkungen

Liebe Leserin, Lieber Leser!

Willkommen im Frühling! Genau vor einer Woche, am 20.März wurde das Frühlings-Äquinoktium gefeiert. Diese Tagundnachtgleiche bezeichnet das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings. Während man passenderweise im christlichen Glauben um diese Zeit herum die Auferstehung Jesu Christi feiert, bezeichnete das Äquinoktium schon weit davor das Wieder-Erwachen des Lebens in der Natur. Man feierte die Wiederkehr oder „Auferstehung“ der Persephone.

In der griechischen Mythologie ist Persephone die Tochter der Göttin Demeter und des Göttervaters Zeus. Hades, der Gott der Unterwelt, verliebt sich in sie und bittet seinen Bruder Zeus um ihre Hand. Zeus lässt seine Entscheidung offen. Dies interpretiert Hades als Zustimmung und nimmt Persephone mit sich in die Unterwelt, heiratet sie und macht sie zu seiner Königin. Ihre Mutter Demeter ist daraufhin so zerschlagen vor Trauer, dass die Früchte der Erde zu sterben beginnen. Demeter als Muttergöttin ist zuständig für die Fruchtbarkeit der Erde, des Getreides und der Saat, aber durch ihre Trauer vergeht alles. Zeus schließt daraufhin ein Abkommen mit Hades: die Hälfte des Jahres soll Persephone bei ihrer Mutter sein, die andere Hälfte darf sie an Hades Seite in der Unterwelt herrschen. 

So entstanden die Jahreszeiten, denn jedes Mal, wenn Persephone zu ihrer Mutter aufsteigt und wiederkehrt, lässt diese vor Freude alles wieder erblühen und erweckt die Erde wieder zum Leben.

Und damit wünsche ich einen schönen Frühlingsbeginn,

Catherina-Sophia Köhle

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